Bridgemaker in der Presse

Innovationsstandort Deutschland

Berlin, 16.09.2021

Auf der BOLD-Konferenz des Corporate Venture Builders Bridgemaker haben sich Geschäftsführer, Eigentümer und Entscheidungsträger aus Konzernen, Mittelstand und Familienunternehmen für mehr Kooperationen ausgesprochen. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen plädierten sie für mehr Innovationswille und für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

„Wir stehen vor fundamentalen gesellschaftlichen Herausforderungen und Chancen. Neue Mobilität, höherer Fokus auf Klima und die Digitalisierung sind Themen, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Auch Unternehmen müssen hier reagieren“, sagte Constantin Schwaab, CEO von Wirelane, einem der führenden Plattformanbieter im Bereich E-Mobilität. Schwaab betonte in seinem Vortrag die disruptive Wirkung neuer Technologien.

Ähnlich äußerte sich Ralf Bender, Geschäftsführer des Versicherungsmaklers und Finanzdienstleister SÜDVERS: „Die Corona-Krise hat in vielen Bereichen schonungslos die Schwächen von Geschäftsmodellen aufgezeigt. Wir müssen jetzt Richtung Zukunft steuern. Das ist kein Nice-to-have – sondern ein dringender Faktor, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Vor einer überzogenen Sorge vor der starken internationalen Konkurrenz warnte auch Martin Fleischer, Head of New Business Models des Konzerns Versicherungskammer: „Wir müssen keine Angst vor Google, Amazon und Co. haben, wenn wir unsere Hausaufgaben machen. Ökosysteme und Plattformen sind nichts anderes als digitale Mittelaltermärkte mit Produzenten, Kunden und Markgrafen. Mit einer klaren Ausrichtung können alle Teilnehmer profitieren. Hierfür wird es jedoch nicht ausreichen, die eigene Wertschöpfungskette nur zu elektrifizieren.“ sagt Fleischer, der beim digitalem Versicherer BavariaDirekt; zugleich im Vorstand ist. „Die digitale Transformation und das neue Kundenverhalten fordern eine radikale Weiterentwicklung und sicher auch neue Geschäftsmodelle.“

Zu den weiteren Sprecherinnen und Sprechern der Konferenz gehörten außerdem Pranjal Kothari, Vorstand und CDO Bremer Sparkasse, und Dr. Hauke Hansen, Operating Partner bei Triton und viele weitere wichtige Akteure der Branche. Moderiert wurde die Veranstaltung von Cherno Jobatey.

Anstehende Bundestagswahl Thema bei der Konferenz
Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl, lag der Fokus der diesjährigen BOLD-Konferenz auf der langfristigen Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Diskutiert wurden Zukunftsthemen wie die E-Mobilität, die Rolle von Familienunternehmen als wichtige Impulsgeber einer neuen Unternehmer-Generation und das Zusammenspiel von Corporate Venture Capital und Corporate Company Building. Auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Innovationskraft Deutschlands waren ein zentraler Diskussionspunkt.

„Wir brauchen mehr Begeisterung für die Chancen“, sagte Henrike Luszick, CEO des Venture Builder"

Bridgemaker, der auch dieses Jahr wieder zu der Veranstaltung geladen hat. „Zu oft steht im Fokus, was nicht geht. Das ist der falsche Ansatz. Wir schaffen mit der Konferenz eine Plattform, auf der Austausch und Vernetzung stattfindet, wo wir voneinander lernen, wo tolle Verbindungen entstehen, Verbindungen, denen Neues wächst. Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam noch stärkere Impulse setzen können und damit Verantwortung für unser Land übernehmen können. Es liegt so viel Potenzial bei uns in Deutschland, wir müssen nur den Mut haben, dieses zu nutzen“, sagte Luszick am Rande der Konferenz.

Bestehende Stärken weiter ausbauen "Deutschland ist das Land der Innovation, zumindest waren wir 2018 laut dem Weltwirtschaftsforum führend in Innovation. Für uns bedeutet Innovation aber auch, Chancen zu erkennen und durch kluge Investments zu nutzen. Unser Unternehmensgründer hat als Erfinder nicht nur eine Arznei erfolgreich entwickelt und vermarktet. Er frühzeitig erkannt, wie wichtig Abfüllung und Verpackung von Medikamenten werden wird und so den Grundstein für unseren heutigen Erfolg gelegt. Nun ist es an uns, neue Chancen zu erkennen und diese durch kluge Innovationen zu nutzen." sagt Peter Sölkner, Geschäftsführer der Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG.

Der Unternehmer Florian G. Schauenburg (Schauenburg International Gruppe, Beteiligungsgesellschaft) wies auf die wirtschaftlich starke Basis Deutschlands durch Mittelstand und Familienunternehmen hin: „Kaum ein anderes Land auf der Welt hat ein solch solides wirtschaftliches Fundament. Auch Familienunternehmen und der Mittelstand müssen in der Digitalisierung aktiv sein. Mutiges und geschicktes Investieren in neue Technologien kann dabei hohen strategischen Mehrwert und Zukunftsfähigkeit schaffen.“

Über Bridgemaker:
Bridgemaker ist der führende, unabhängige Corporate Venture Builder in der DACH-Region. Mit einem Team aus erfahrenen Unternehmern und Innovatoren ermöglicht Bridgemaker, dass Unternehmen ihre einzigartigen Wettbewerbsvorteile entdecken, indem sie innovative Ventures außerhalb der engen Grenzen ihres operativen Geschäfts gründen. Im Mittelpunkt des Erfolgs steht die Partnerschaft zwischen dem Team und den Expertinnen und Experten der Unternehmensbranche. Bridgemaker wurde 2016 von Henrike Luszick gegründet und seitdem wurden mehr als fünfzehn erfolgreiche Ventures aufgebaut.

Pressekontakt:
Helmut Kranzmaier
Partner
helmut.kranzmaier@bridgemaker.com
www.bridgemaker.com
Bridgemaker GmbH
Krausenstraße 9-10
10117 Berlin
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